Argentiniens Staatsreederei: Quo vadis?
Sonnabend, 14. April 2012
Zum dritten Mal will der argentinische Staat seine verlustbringende Schiffslinie ELMA (Empresa Lìneas Marìtimas des Estado) zum Verkauf bringen. Das entsprechende Ausschreiben ist für April oder Mai 1994 vorgesehen worden und es wird behauptet, dass sich Käufer aus Europa, Brasilien und den USA dafür interessieren.
Der erste Versuch, vor einigen Jahren, bei dem ein Grundpreis von 150 Millionen Dollar festgesetzt wurde, scheiterte an Mangel von Angeboten. Dasselbe geschah beim zweiten Mal, obwohl der Preis schon auf 100 Millionen Dollar herabgesetzt worden war. Im März 1994 war noch ungewiss, mit welchem Grundsatz das neue Ausschreiben angekündigt werden wird. Es könnte aber schon vorkommen, dass die argentinischen Behörden in ihrer Verzweiflung gar keinen Preis ansetzen und sich das Recht vorbehalten, die angebotenen Summen anzunehmen oder nicht.
Die Verwalter von ELMA geben…[Weiterlesen]
Autor: Ernesto J.G. Potthoff
"Ema" (3.650 Gramm)
Sonnabend, 28. Januar 2012
Liebe Familie, Freunde und Bekannte,
unsere zweite Urenkelin ist da!
„Ema” (3.650gr) ist am 28.01.2012 im Deutschen Hospital in Buenos Aires zur Welt gekommen.
Das Foto (links) wurde vor neun Monaten in Norderstedt aufgenommen.
Mit uns freuen sich die Eltern: Pablo und Ana.
Ernesto J.G. Potthoff
Washington DC
Montag, 9. Januar 2012
Erstaunlich, was alles in unserem Gedächtnis verborgen ist, um erst wieder aufzutauchen, wenn man ein älteres Foto vor Augen bekommt. Von meinem Freund Bob in den Vereinigten Staaten erhielt ich vor kurzem eine Aufnahme, die er in seinem Fotoarchiv gefunden hatte, auf der meine Frau und ich vor einem Auto zu sehen sind. Auf der Rückseite steht: „Nelida and Ernesto on the way to Washington DC.“
Sofort gliederten sich meine Gedanken: „Ich bin ja schon öfters in Washington gewesen!“. Mein erster Besuch dieser Metropole war in 1980. Während meiner Fahrt auf dem argentinischen Segelschulschiff „Libertad“ hatte ich in Puerto Rico einige amerikanische Journalisten, die gerade dort auf Urlaub waren, kennen gelernt. Diese luden mich freundlicherweise nach Washington ein. Ich sollte unbedingt beim nächsten Hafenaufenthalt in New York die Gelegenheit nutzen, um einen Abstecher nach…[Weiterlesen]



